Mitte der 60-er Jahre reifte der Gedanke heran, im Raum Kelheim für mehrere Gemeinden eine Abwasserbeseitigungsanlage mit einer zentralen Kläranlage zu errichten. Grund dafür war wohl die Überlegung, dass eine solche Aufgabe sinnvoller und vor allem kostengünstiger gemeinsam durchgeführt werden kann, als wenn jede Gemeinde für sich umfangreiche Einrichtungen schaffen muss. Die Notwendigkeit einer geordneten Abwasserbeseitigung war gegeben, weil die Donau und die Altmühl durch das Einleiten von ungereinigtem Abwasser schon auf das höchste belastet waren. Das tierische und pflanzliche Leben drohte in den Flüssen abzusterben.


Mit Beschluss des Landratsamtes Kelheim vom 15.02.1966 wurde der Zweckverband zur Abwasserbeseitigung im Raume Kelheim gebildet und eine Verbandssatzung aufgestellt.
Derzeit besteht der Verband aus der Stadt Kelheim, den Gemeinden Saal und Ihrlerstein, sowie dem Markt Essing.

Nach dem Bau von Abwasserkanälen, Pumpwerken und dem Donaudüker erfolgte die Inbetriebnahme der Verbandskläranlage am 23.12.1981. Die Anlage in Saal an der B 16 ist auf 70.000 Einwohnergleichwerte ausgerichtet.